chronikdestus
Die Geschichte des TuS in Zahlen
12.9.1905
Auf Anregung des Turnbruders Huth und des damaligen Lehrers Nieder trafen sich 19 Männer in der Gastwirtschaft von Friedrich Huth und debattierten über die Notwendigkeit der körperlichen Ertüchtigung.
17.9.1905
Gründung des Turnverein Seelbach, dem 12 Mitglieder beitraten und folgenden Vorstand wählten:
1. Vorsitzender Karl Gerner
1. Turnwart Adam Friedrich Stahl
2. Turnwart Emil Huth
Schriftführer Hermann Göbel
Kassierer Albert Hermann Fink
Vereinsgründer waren unter anderem Adam Friedrich Stahl, Wilhelm Wolf, Hermann Göbel, Philipp Friedrich, Emil Huth
und Albert Hermann Fink.
Die ersten Erfolge
1907 24. Gauturnfest in Nassau 1. Preis
1909 26. Gauturnfest in Dillenburg 2. Preis
1910 27. Gauturnfest in Herborn 1. Preis
1911 28. Gauturnfest in Hachenburg 1. Preis
Juli 1923:
Hermann Nickel und 8 weitere Turner nahmen am 13. Deutschen Turnfest in München teil. In einer Sondervorführung wurde eine Stabsübung gezeigt, die mit dem Prädikat "sehr gut" bewertet wurde.
29.11.1924:
Bau der eigenen Turnhalle. Nach Ankauf der Grundstücke wurde umgehend mit dem Bau begonnen. Mit sehr viel Eigenleistung,
Zuschüssen von Staat, Kreis und Gemeinde sowie Spenden der Seelbacher Bürger wurde der erste Bauabschnitt fertig gesellt
Pfingsten 1926:
Einweihungsfeier der Vereinseigenen Turnhalle.
6. 7. 1929:
Fahnenweihe in der Turnhalle.
1.4.1930:
Gründung des „Sportverein Seelbach“.
Der Vorstand setzte sich danach zusammen:
1. Vorsitzender Albert Knuth
1. Kassierer Walter Kegel
1. Schriftführer Ewald Reny.
28. 6. bis 30. 6.1930
Anlässlich des 25jährigen Vereinsjubiläums erfolgte die Einweihung des 2. Bauabschnitt der Turnhalle.Höhepunkt dieses Festes war die Überreichung von 3 Gau-Ehrenbriefen durch den Gau-Oberturnwart Emil Huth an Hermann Göbel, 1. Vorsitzender seit Bestehen des Vereins, an Adam. Stahl, Vorstandsmitglied seit Bestehen des Vereins und an Wilhelm Wolf, seit 1907 2. Vorsitzender des Vereins.
22. 2. 1932:
Zum Gedenken an die im 1. Weltkrieg Gefallenen und Vermissten Turner wurde am eine Ehrentafel in der Turnhalle enthüllt.
29.4.1933:
Zusammenschluss von Turnverein und Sportverein, ohne dass es zu einer vom Sportverein angestrebten Namensänderung kam
Sommer 1938:
Teilnahme des Ehrenmitglieds Walter Nickel am Deutschen Turnfest in Breslau. Er trug beim Einmarsch die 1929 angeschaffte Fahne und nahm mit Erfolg am Zehnkampf teil.
8.10.1945:
Gründung der Sportgemeinschaft Seelbach. Es wurde folgender Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender Albert Knuth
2. Vorsitzender Hermann May
1. Schriftführer Helmut Eisenkopf
1. Kassierer Willi Nickel.
12.11.1945:
Beschluss über den Bau des Sportplatzes an der Friedenseiche
10.12.1945:
Beschluss des damaligen Gemeinderates die Abholzung des „Distrikt 10 – Bückling“ in einer Größe von 60 auf 100 Meter.
24.1.1946:
Nach Freigabe durch die Forstbehörde und Genehmigung durch die Gemeinde-vertretung wurde umgehend mit den Arbeiten begonnen. In Eigenhilfe wurde der Wald abgeholzt, die Wurzelstöcke gerodet und mit den Erdarbeiten begonnen. Die Finanzierung erfolgte durch Tanzveranstaltungen und Theateraufführungen in der Turnhalle, Spenden, Zuschüsse der Gemeinde am 28.2.1946 von 3.000,- RM und im Mai 1947 nochmals 2.000,- RM.
26.3.1947:
Eine außerordentliche Hauptversammlung der Sportgemeinschaft hatte das Ziel der Fusion des Turnvereins mit der Sportgemeinschaft. Nach zwei geheimen Wahlen, die keine Entscheidung brachten, erfolgte eine offene Abstimmung. Mit knapper Mehrheit wurde der Zusammen-schluss beider Vereine zum Turn- und Sportverein Seelbach herbeigeführt.
Vorstand des neuen Vereins:
Ewald Bender 1. Vorsitzender,
Willi Nickel 1. Kassierer
Helmut Eisenkopf 1. Schriftführer
Sommer 1947:
Einweihung der Sportplatzes an der Friedenseiche
1954/1955:
Kreismeisterschaft der A-Jugend
1956/57:
Bau der Toilettenanlagen und des Geräteraumes in der Turnhalle. Außerdem wurde in den folgenden Jahren die Bühne umgebaut und die Inneneinrichtung renoviert.
1961/1962:
A-Klassenmeisterschaft Oberlahn mit anschließendem Aufstieg in die Bezirksklasse. Nach nur einem Jahr Bezirksklasse erfolgte in den Folgejahren der Abstieg bis in die B-Klasse.
Sommer 1963:
Ein ausrangierter Eisenbahnwagen als Ersatz für ein Sportlerheim wird auf dem Sportgelände als für 700,- DM installiert.
Ende der sechziger Jahre kam der Turnbetrieb zum Erliegen
Saison 1971 /72:
Die Seniorenmannschaft wird vom Spielbetrieb zurückgezogen
1975:
Anlässlich des 70jährigen Bestehens Aufnahme des Turnbetriebes
Saison 1978/79:
Bildung einer Jugendspielgemeinschaft mit dem TuS Aumenau. Die A-Jugend erreicht auf Anhieb die Kreismeisterschaft.
13.1.1973:
Beschluss der Jahreshauptversammlung zur Übergabe der Turnhalle an die Großgemeinde Villmar.
22. 2.1973:
Unterzeichnung des Übergabevertrages und Übertragung der Turnhalle an die Gemeinde Villmar.
1980:
Gründung einer Jugendspielgemeinschaft mit Arfurt/Schadeck/Hofen/Eschenau
1986:
Verlegung von Wasser und Strom auf den Sportplatz
1986/1987:
Gründung der Spielgemeinschaft „SG Seelbach/Falkenbach“
November 1988:
Beschluss in einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung zum Bau eines Vereinsheimes
1989:
Verlegung des Abwasserkanals vom Sportplatz bis zum Ortsrand.
August 1991:
Erteilung der Baugenehmigung für unser Vereinsheim
6.12.1991
Richtfest beim Bau des Vereinsheimes
24.12.1991:
Das Dach des Vereinsheimes ist fertig gebrettert und gepappt.
1991:
SG Seelbach/Falkenbach wird Vize-Hallenmeister
1992:
SG Seelbach/Falkenbach wird Hallenmeister.
21.8.1992:
Einweihung unseres Vereinsheimes nach 5.500 Arbeitsstunden
Gesamt-Baukosten: 225.000,-- DM
Wasser- und Stromverlegung ca. 25.000,-- DM
Kanal- und Klärgrube ca. 40.000,-- DM
Hausbau ca. 160.000,-- DM
1995:
Gründung der Spielgemeinschaft mit dem TUS Gräveneck unter dem Namen
"FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach".
1996:
Die FSG wird Meister der B-Klasse, verblieb aber wegen neuer Klasseneinteilung weiter in der B-Klasse.
1999/2000:
FSG erneut Meister der B-Klasse mit Aufstieg in die A-Klasse.
2000/2001:
Meister der Gruppe Süd und durch einen Sieg gegen den Meister der Gruppe Nord Meister der A-Liga mit Aufstieg in die Bezirksklasse.
2001/2002:
Abstieg in die A-Klasse.
2002:
Gründung einer Jugendspielgemeinschaft mit Villmar/Aumenau/Arfurt/ Schadeck/Hofen/Eschenau unter dem Namen JSG Lahntal
2003:
Abholzen einiger Tannen auf dem Sportgelände und Aufschütten der Fläche vor dem Sportlerheim, sowie Anlegen eines Aufwärmplatzes hinter dem Tor vor dem Sportlerheim und Errichtung eines Ballfangnetzes
2003:
B-Jugend der JSG Lahntal erreicht in der Kreispokalrunde den 2. Platz
2003/2004:
Die FSG steigt in die B-Klasse ab..
Juli 2004:
Der TuS bietet Indiaca, Volleyball, Badminton und Tischtennis in der neuen Seelbachtalhalle an.
30.9. - 3.10.2005
100 Jahre TuS Seelbach
April 2006:
Die A-Jugend der JSG Lahntal gewinnt als erste Mannschaft aus dem Kreis den 13. Internationalen Franconodal-Cup in Frankenthal.
Mai 2006:
Die D-11 Jugend der JSG Lahntal wird Kreisligameister Limburg/Weilburg
Die B 1 Jugend wird Kreisligameister Limburg/Weilburg der Gruppe Süd
Die B 2 Jugned wird Kreismeister in der Kreisklasse
26.5.2006:
- Beginn der Sanierung des Sportplatzes an der Friedenseiche
- Verlegung neuer Drainagerohre an verschiedenen Stellen des Sportgeländes, insbesondere aber in den Strafräumen.
- Begradigung und Neueinsaat eines Großteils des Sportplatzes
- Stellen eines 4. Flutlichtmasten und Verlegung der entsprechenden Stromleitungen.
- Erstellen eines neuen Ballfangnetzes hinter dem Tor Richtung Falkenbach
- Der Eingangsbereich vor dem Sportlerheim wird gepflastert
Dezember 2006
JSG Lahntal bekommt für ausgezeichnete Jugendarbeit den Sepp Herbergerpreis verliehen.
17. Mai 2008 / 1. Juli .2008
1. Teil der Bestückung der Flutlichtmasten mit neuen Flutern./ Die beiden ersten Lampen erleuchten.
Mai 2008
Die C-11 Junioren mit den Betreuern Thomas Zanger und Michael Hennemann werden Meister der Kreisliga der Saison 2007/08
Die D-7 Jugend mit den Betreuern Uli Pfeifer und Rüdiger Konrad werden Kreispokalsieger
17. Juni 2008
Die Bäume an der Hangseite am Sportplatz wurden gefällt und abtransportiert. Nun wird die Fläche geglättet und klein gehäckselt. Es
soll ein Waldlehrpfad entstehen.
April und Oktober 2008
TuS Seelbach nimmt jeweils mit 2 Indiaca-Mannschaften an den Hessenmeisterschaften in Limburg und Mainz-Kastel teil. In Mainz-Kastel gelingt die Qualifikation zur
Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2009.
18. März 2009
Nachdem im Februar die 3. und 4. Lampe auf den Flutlichtmasten befestigt wurden, leuchten nun 4 Lampen auf dem Sportplatz.
16. u. 17. Mai 2009
Mixed Mannschaft des TuS Seelbach nimmt an den Deutschen Meisterschaften im Indiaca teil und belegt den 9. Platz
Juni 2009
B1 Jugend der JSG Lahntal steigt in die Gruppenliga auf.
